Es ist halt wie es ist! Aber was lange wärt, wird endlich gut.

Heute fuhr der erste Museumsbahnzug über den wieder mit Schienen versehen Volksbankkreisel in Singen.

 

Dies ziemlich genau neunzehn Jahre nach dem, dass die SBB die Bahnlinie Etzwilen - Singen auf deutschem Boden entwidmen lassen wollte. Dies wurde damals von dem frisch gegründeten Verein zu Erhaltung der Bahnlinie Etzwilen - Singen verhindert.


Die sehr erfreulichen, realen Tatsachen erzählen meine Bilder in der folgenden Fotogalerie. Die Bilder sind geografisch geordnet und beginnen mit den Rangiermanövern in Etzwilen. Dann ging es geführt von der stiftungseigenen Diesellok Em 3/3 runter zur Hemishofer Brücke und weiter nach Ramsen, wo dann die riesige deutsche Schnellzuglokomotive vor den Zug kam. Nach dem Genuss der vom Musikverein Ramsen vorgetragenen musikalischen Weisen. fuhr der internationale Schnellzug mit dreissig Stundenkilometer über Rielasingen, den Volksbankkreisel und den Hauptbahnhof Singen nach Schaffhausen, wo dem Zug dann wieder die schöne elektrische TEE-Zugslokomotive vorgespannt wurde.

 

Ein Befahren der Hemishofer Stahlwerkbrücke mit der schweren deutschen Dampflokomotive würde das filigrane Brückentragwerk überstrapazieren.

 

 

 

Eine Übersetzungshilfe für Schweizer welche sich diesen Bericht zu Gemüte führen:

 

Die Kreisverkehrswacht ist nicht eine in Deutschland neu gegründete Behörde zur Überwachung von Strassenkreiseln mit Eisenbahnverkehr. Nein das sind die Verkehrskadetten des Landkreises. ;) 

Gruss Beat

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Kommentare: 2
  • #1

    Hans Beat Schweizer (Sonntag, 16 August 2020 21:41)

    Ist schon ein tolles Gefuehl, wenn man die Blueten seines langjaehrigen Bemuehens erleben kann. Wie man sie erlebt, ist auf einem anderen Blatt beschrieben. Diese Tatsache musste ich bei der Inbetriebnehme der Gesamtstrecke der DFB erleben. Immerhin - das ist der loebliche Unterschied - wurde ich noch auf den 'zweiten Zug' mit eingeladen.

  • #2

    Beat Joos (Montag, 17 August 2020 00:56)

    ... und siehst du. Genau darum habe ich an diesem Anlass auf meine Art teilgenommen. Nun kann ich mich an der kreativen Verarbeitung meines Wirkens freuen.