Südafrika 2021


 Wie bei allen Reisen, seit ich in Büsingen wohne  entsteht das erste Bild kurz vor dem Einsteigen in den Bus welcher das erste Glied der Transportkette der meisten meiner Reisen ist. Nur erlebte ich zum ersten mal, dass er Verspätung hatte. Dadurch entwischte mir die S-Bahn, welche mich umsteigefrei zum Flughafen Zürich gebracht hätte. Dank dem Schnellzug Richtung Zürich und umsteigen in Oerlikon, machte ich den Rückstand mehr als wett.

 

 

Aber dies war noch nicht die letzte Verspätung ohne Folgen. Wegen eines medizinischen Notfalls, verspätete der Flug nach Doha um eine Stunde. Aber warten in der Businessklasse ist weniger trocken als in der Eco. Diese Verspätung hatte sogar den Vorteil, dass die Wartezeit in Doha eine Stunde kürzer wurde.

 

 

So erreichte ich pünktlich Johannesburg, wo ich mich mit meiner Schwester traf, welche von einem dreiwöchigen englisch Sprachaufenthalt aus Kapstadt kam. Mit unserem Mietwagen ging es dann zu unserem schönen Hotel in Pretoria.


Tag 2 - Und erstes kommt es anders als man denkt

Unser heutiges Reiseziel Mahekeng besuchten wir eigentlich nur weil an diesem Ort der englische Generalleutnant Lord Baden-Powel wärend des Burenkrieges im Einsatz war. Aus seinen dortigen Erlebnissen entsprang die Idee welche ihn später in England die Pfadfinderbewegung gründen liess.

 

Da meine Schwester und ich ich einen prägenden Teil unserer Jugend bei den Pfadfindern verbrachten, war es quasi Ehrensache das Museum, das den Ereignissen um den Burenkrieg gewidmet ist, zu besuchen. Leider ist aber zur Zeit das Museum wegen Corona geschlossen.

 

Als Ersatz wollten wir dann noch in den dortigen Wildpark den wir dann aber mangels Signalisation nicht fanden.

 

Gut nahmen uns wärend der Fahrt über die weiten Ebenen Zeit uns dem leben in den Dörfern und der Infrastruktur der Landwirtschaft zu widmen. Auf diesen Abwegen begegnete auch einer schönsten wildwachsenden blühenden Kakteen die ich je sah.


Tag 3 - Altbewährtes immer wieder gerne besucht

 

Das heutige Zielort war der Pilanes Nationalpark. Dieser relativ kleine Park bietet einen grossen Tierreichtum. Für mich ist er mein Lieblingspark. Darum besuchte ich diesen Park heut zu dritten Mal. Und er enttäuschte mich nicht. Wir innert vier Stunden unter anderem, mehrere Elefanten, eine Giraffe, vier Nashörner, Zebras, viele verschiedene Antilopen und für mich ein absolutes Novum, einen Schakal.

 

 

Wir übernachteten direkt neben dem Parkeingang und darum ging die Grosswildjagd am nächsten Tag weiter.


Tag 4 - ... zum Zweiten

 

Und da ohne W-Lan die Zeit schneller verrinnt, folgt hier der nächste Tagesbericht.

 

Auch dieser Tag brachte wieder reiche Beute auf den Chip. Nebst vielen Flusspferden, liessen sich wieder auch einige Kleintiere sehen und eine allerliebste Zebrafamilie.

 

Im späteren Nachmittag verliessen wir den Park und erreichten unsere nächste Unterkunft kurz bevor der Koch in den wohlverdienten Feierabend ging. Aber auch die letzte Tat seines Arbeitstages liess keine Wünsche offen.


Tag 5 - an die Grenze

 

Wer meint ich hätte vor lauter Sehnsucht nach meinem ehemaligen Beruf bei der südafrikanischen Grenzwache angeheuert irrt sich.

 

Nein, weil wir ja Freude an Tieren und Afrikanischen Landschaften haben, ging  es vom Pilanes Nationalpark direkt zum Mapungubwe Nationalpark. Wir kamen also Samstagabend an und erfuhren, dass morgen Sonntag in diesem Park keine Führungen stattfinden und auch kein Restaurant und Kiosk geöffnet sei. Also begaben wir uns in Restaurant wo wir zu Abend assen und  die Chefin dazu überredeten uns wenigstens einige Lebensmittel für den nächsten Tag zu verkaufen. So ausgerüstet fanden wir uns kurz nach Einbruch der Dunkelheit zu kurzfristigen Nachtsafari am Main Gate ein. Wir waren die einzigen Gäste unseres Führers. Diese Pirsch war äusserst erfolgreich. Wir sahen eine Löwin die ihren drei Jungen das Jagen beibrachte. Darauf folgte, viele Elefanten Antilopen, Zebras Giraffen und diverse einheimische Kleintiere.

 

Anschliessend gings dann mit dem eigenen Auto noch elf Kilometer durch den dunklen Park zur Unterkunft.


Tag 6 - Bewegende Landschaften

 

 

 

Am nächsten Morgen schliefen wir dann etwas länger, bevor wir erkundeten was der Park bei Tag zu bieten hat. Wir trafen die meisten der Tiere des Nachtausflugs wieder. Was aber auch absolut faszinierend war die Landschaft bestehend aus unglaublichen Felskulturen, urigen Baobab Bäumen (meine Lieblingsbäume) und das weite Flussbett des Limpopo Flusses. Dieser Fluss bildet die Grenze zu Botswana, Zimbabwe und Mosambik.

 

 

 

 

Die auf den Bildern zu sehenden Sandbunker bestehen aus mittlerweile beinahe versteinertem Sand. Die Säcke sind nur noch ansatzweise vorhanden. Gewisse Strecken brachen die Geländetauglichkeit unseres SUVs an den Anschlag. Aber er hat es gut überlebt.


Tag 7 - ... und weiter geht es

 

 

 

 

Am Montag Morgen verliessen wir diesen überwältigenden Park wieder und befinden uns einem Romantikhotel, wo wir uns morgen der Kultur widmen werden.

 

Gruss Beat