Sugus


Da wir heute Ruhetag hatten und nichts weltbewegendes geschehen ist, nutze ich die Gelegenheit euch meine Reisebegleiterin vorzustellen:

 

Name:                     Sugus (w) 

Rasse:                     Schipperke

Geboren am:         22.02 2020 

 

Schipperke sind holländische Schiffshunde, eigentlich ein belgischer Schäferhund im Kleinformat.

 

Sie gehöhrt meiner langjährigen Hundetrainerin und guten Kollegin, welche sich von einer schweren Rückenoperation erhoilt. Da sich nach sechs Wochen immer noch nicht absehbar war, wann sie wieder nach Hause kann und ich ihren Hund bei ihr zu Hause hütete, aber unter Fernweh litt, erlaubte sie mir, Sugus auf eine Reise mitzunehmen.

 

Was heist das nun, einen fremden Hund einfach so mit einem kleinen Wohnmobil mit auf eine Reise zu nehmen?

 

Zuerst müssen Mensch und Hund finden. Ich kenne Sugus seit ihrem 

ersten Lebensjahr. Aber nur als Gast bei ihrer Cheffin. In den sechs Wochen die ich sie in Schwanden hütete, lernten wir uns dann kennen. Der Umstand das die Hündin von ihrer Cheffin gut sozialisiert und erzogen wurde und ich die Art wie sie das machte kannte, erleichtete mir ungemein uns zu finden. Wärend wir in Schwanden uns dem Lebensrytmus anpassten den Sugus gewohnt war, mussten wir uns im kleinen Wohnmobil neu organisieren. Erschwerend kam dazu, dass wir die zweite Nacht unserer Reise auf der Fähre nach Sizilien verbrachten. 

 

 

Aber gerade in diesem uns beiden unbekannten Umfeld erwies sich der Wert einer guten Sozialisierung und eines sorgfälltigen Vertrauensaufbaus.

 

Sugus liess sich auf dem lebhaften Autodeck gut führen und hatte keine Panik. Problemlos kamen wir zu unserer Kabine. Ausserhalb der Kabine durften wir uns nur auf dem offenen Deck aufhalten. Dort eregte sie mit ihrem perfekten Verhalten viel positives Aufsehen.

 

Beim Warten  auf den Zutritt zum Autodeck sassen wir auf einer Treppe. Sugus sass zwischen meinen Beinen,

 

schaute von dort gelassen dem Treiben um uns zu und erntete so viel positive Resonanz.

 

Mitlerweile haben wir uns unsere Abläufe im Engen Wohnmobil und in der Fahrerkabine erarbeitet.

 

Dies geht aber nur, wenn man seine Ideen wie das gehen  überprüft, indem man schaut ob der Hund auch damit klar kommt. Wenn es stimmt ist es dann wichtig, dass man sich konsequent an die Abläufe hält. Dies gibt dann das Vertrauen. Der Hund weiss dann auch in einer ungewöhnlichen Situation, dass der Meister vermutlich weiss, was für beide wohl das Beste sei.

 

So leben wir nun zusammen und meistern unseren 

Alltag.

 

Ich führe Sugus im freien versprochener Massen, immer mit einer Rolleine. Die Leine ist aber selten gespannt Wir spielen nicht das Spiel, wer reisst wen wohin. Auch wenn Sugus angeleint ist kommuniziere ich aktivmit ihr. Wenn sie zu mir kommen soll, ziehe ich sie nicht an der Leine zu mir, sonden ich rufe sie und lobe sie, wenn sie gehorcht.

 

Dass die alles in so kurzer Zeit so gut funktioniert, verdanken wir aber nur der schon mehrfach erwähnten guten Sozialisierung und Erziehung.

 

Sugus ist übrigens der einzige Hund, der wenn er an der Leine auf der anderen Seite durchläuft wie der Meister, weiss wie man das Problem selbst löst, indem man zurük um den Pfosten läuft und dann die gleiche Seite nimmt wie der Meister. Ich habe ihr das aber nicht beigebracht. Aber sie macht das immer wieder.

 

Ihr seht also ich habe eine absolut genale Reisebegleiterin.


Wer übrigens hier im Blog die älteren Berichte dieser Reise vermisst, findet diese unter der Rubrik Reise Sizilien 2025. Dort wandern nach und nach alle Berichte hin. So entsteht auch aus dieser Reise mein Reisetagebuch.


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Kommentare: 1
  • #1

    Anna (Samstag, 22 November 2025 19:42)

    Da habt ihr euch ja Supper arangschiert. Gute weiterfahrt und schönen Sonntag.