Winterreise 2026 - Baltikum / Skandinavien


Dänemark / Rückreise


Land gefunden

Von den beiden Möglichkeiten von Gestern habe ich jene des überschreiten der Wassers gewählt.

 

Ich startete am Nachmittag im dichten Nebel. Der Kapitän und seine technischen Hilfsmittel fanden auf der anderen Seite des Wassers einen Hafen und ich fuhr wieder auf Land. Auf Grund der Verkehrszeichen muss es Dänemark sein. Mal sehen ob ich morgen mehr sehe.

 

Auf dem selben Weg aber in umgekehrter Richtung kam ich 1964 zum ersten Mal nach Norwegen. Damals herrschter starker Sturm, für welcher diese Meerenge bekannt ist. Meine Eltern und ich gehörten damals zu den wenigen Passagieren, welchen ihren Mageninhalt behalten konnten. Soche Erlebnisse bleiben einem.  Heute gab es keinen Grund Seekrank zu werden.


In der Wüste?

Logischweise nicht. Aber ich konnte es nicht lassen dem Autostrand nahe Hirtshals einen Besuch abzustatten.

 

 

Dann ging es der Westküste Dänemarks entlang weiter Richtung Süden. Dabei fuhr ich auch urch die dänischen Fjorde.

 

 

Als ich feststellte, dass es im Südwesten Dänemarks auch noch bewohnte Inseln gibt, konnte ich es nicht lassen, auf der Insel Römö zu übernachten.


Ungewöhnliche Wege

Eigentlich müsstet ihr es ja von mir gewöhnt sein, dass ich manchmal ungewöhnliche Wege wähle. 

 

Fürs Reisen habe ich es heute beinahe übertrieben. So nahm ich für den Weg nach Süden nicht die Strasse, sonder die Fähre nach Sylt. Dort habe ich dann eine Inselrundfahrt gemacht. Das Resultat ist für mich  eindeutig. Gut bin ich dagewesen. Zukünftig überlasse ich die Insel jenen denen sie gefällt.

 

Für die Weiterreise war dann der Autozug angesagt. Die heutige Fahrt endete in Meldorf.


Zweitlezter Tag

Wenn man von Schleswig Holstein nach Luxemburg will, und Hamburg umfahren will, für den gibt es die Elbfähre bei Glückstadt. Es geht auch hier nicht ohne _Wartezeit. Aber es hielt sich in Grenzen.

 

Aber warum Luxenburg? Hier gibt es den günstigsten Diesel von Mitteleuropa. In der Tat zahlte ich hier 40 Cent weniger Pro Liter als in Deutschland.

 

So übernachte ich mit vollem Tank in Hosingen.

 

Die heutige Fahrt war begleitet von hefigem Gegenwind und ab Mittag von Dauerregen.


Falsch gefahren?

 

Nein natürlich nicht. Mein Heimweg führte über Luxenburg, Metz, Stassburg und zuletzt über den Schwarzwald. Der Schnee war ja angesagt.

 

Die Strecke über Luxenburg und Frankreich war für mich eine gute Idee. Die Autobahnen waren abwechslungsreich und unstressig. Der Verkehr war viel ruhiger wie auf deutschen Autobahnen. Über den Schwarzwald fahre ich gerne. Das macht richtig Spass.

 

Nun binn ich wieder zu Hause und werde mich erstmals erholen.

Einige persönliche Superlative

  • Reisedauer:                         35 Tage
  • Reisestrecke:                       ca. 12'000 Km
  • berührte Länder                 12
  • Tiefste Temparatur            -23°C
  • Mit demAuto benutzte      11 Fähren
    Verkersmittel                       1 Autozug

Zum Erhalten von leichten Plustemperaturen in der Kabine lief die Standheizung während drei Wochen im 24 Stunden Dauerbetrieb.