Sizilien 2025


Eine spezielle Reise gibt es dieses mal für mich, respektive uns. Denn diesmal  begleitet mich die Hündin meiner Kolllegin und feüheren Hundetrainerin. Diese liegt nämlich im Spital und versucht sich von einer schweren Rückenoperation zu erholen.

 

Am Sonntag brachen wir also auf. Wir reisten über den Julier und den Maloja nach Italien und erreichten och am selben Tag Livorno.

 

Am Montag gegen Abend fuhr unsere Fähre nach Palermo. Die Zeit bis zum Einschiffen verbrachten wir mit einem Strandspaziergang und einer Erkundungstour im Gebiet südlich von Livorno.

 

Das finden der Fähre im Hafen war ei8n rechtes Geduldspiel. Die Adresse im Navi war falsch und die Beschilderung war mehr als bescheiden.

Nach dem das Auto versorgt war bezogen wir  unsaere Kabine wo es für meine Begleiterin Futter gab.

 

Die Nacht begann mit ziemlich Seegang. Zum Glück ist man ja Seefest.

 

Am Morgen danch war die See dan ruhiger und am Nachmittag erreichten wir pünktlich Palermo. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kuezen Fahrt durch den quierrligen Verkehr von Palermo quartierten wir uns auf einem bewachten Stellplatz mitten in der Stadt ein. Logischerweise ekundigten wir bereits zu Fuss die nähere Umgebung.  Morgen beginnen wir dann die Insel zu erkunden.

Beim Mittwochmorgenspaziergang in einem nahegelegenen Park besuchten wir auch das dortige Rentnerkassino (Bild).

 

Danach verlissen wir Palermo und fuhren zum Lago Poma. Nach meinen Informationen sollte dort ein Wohnmobilstellplatz am See sein. Die Zufahrt zum vermeindlichen Platz war schon interessant. Das Navi meinte die Strasse führe weiter um den See. Weil es so schön war fuhren wir weiter. Die Schottertrasse wurde zwischendurch zum teilweise sumpfigen Wiesenweg mit schräglagen, welche mich beinahe zum Schwitzen brachten.

 

Also musste nun ein anderer Übernachtungplatz her. So fuhr ich zuoberst auf den Monte Bonifatio. Dort

sollte es neben einem Sendemast einen Plat zum Übenachten geben. Leider war mir aber der im Besachrieb leise Lüfter im Betriebshäuschen doch zu laut. So zogen wir nach einem Waldspaziergang weiter.

 

Wir stehen nun in Castelmare del Golfo auf dem Parkplatz eines Aussichtspunkts direkt am, aber immerhin dreiundzwanzig Meter, über dem Meer.

 

 


Sizilien 2025 Gipfelhüpfen

 

 

 

Kurz bevor wir am Morgen abfahren wollten, sprach mich ein junger Italiener auf mein geländetaugliches Wonmobil an dass ihm gefiehl. Damit begann eine aus dreiviertel englische,  einviertel italienische ausgiebige Unterhaltung. Wir diskutierten über Geländewagen, Offroadtouren und Hunde. Zulezt empfahl er mir auf den Hausberg von Castellamare, den Monte Inici, zu fahren. Das sein eine schöne und interessante Tour.

 

 

 

Als erklommen wir diesen Berg. Die Naturstrasse bot schöne Aussichten und war mit meinem Auto locker zu fahren. Nach einem ausgiebigen Gipfelrundgang mit meiner vierbeinigen Begleiterin, ware die Frage wohin jetzt? Unter den Tourenvorschlägen im Netz war eine die von anderswo aud diesen Berg und dann noch drei andere Berge führte. Also nichs wie los. Der Pizzo delle Nivere der Nachbarberg und schnell erreicht. 

 

 

 

Dafür war dort kaum Platz zum wenden.  Die  talwärts führende Strasse war sehr ausgewaschen und hatte tiefe Gräben. Das hies teilweise im Schrittempo fahren, damit das Fahrwerk immer gut Bodenkontakt hatte. Als wir unten ankamen verwandelte sich die vorgeschlagene Route in eine Luftlinie zum Monte Scorace. So mussten wir uns selbst einen Weg dorthin suchen. Dieser führte zum Teil über breite top ausgebaute Schotterstassen, die mich stark an Gravelroads im südlichen Afrika erinnerten.

 

 

 

 

Jetzt war die Frage: Wo schlafen? Ich entschloss für den Berg auf dem Erice liegt. Der Weg dortin ist zwar asphaltiert aber eine tolle kurvenreiche Bergstrasse. Man merkt gut, dass der Ort vor der Zeit der Automobile gebaut wurde. Die Ortsdurchfahrt war ein Erlebnis. Schlafen werden wir nun in einem kleinen Baumgarten. Die tolle Aussicht seht ihr dann Morgen. 


Sumpftour und Seitenwechsel

Es hat die ganze Nacht gestürmt und geregnet. Als ich erwachte herrschte noch dichter Nebel. So dachte ich es wird nichts mit den versprochenen Panoramabildern. Aber der Wettergott hatte erbarmen mit euch.

 

Auf Grund der Nässe suchte ich mir für den Anfang eine Geländetour aus, welche im flachen Gelände war. Ich dachte das wäre einfacher zu fahren. 

 

 

Dem war aber nicht so. Der erste Wiesenweg mit etwas Steigung zeigte mir wo der Hammer hängt. Er war so nass und sumpfig, dass ich mit Allrad nicht hochkam. Also schaltete ich, zum ersten Mal bei diesem Auto, die hintere Differenzialsperre zu. So kam ich nach oben.

 

Aber dort sah ich, dass es auf der andern Seite bei gleichem Untergund steiler herunter ging. Diese Risiko den Wagen nicht mehr Bremsen zu können war mir zu gross. Also wendete ich und fuh auf der gleichen Seite wider herunter. Dazu nutzte ich die elektronische Bergabfahrhilfe, welche mir vor einem Jahr in den Westalpen auf Schnee schon gute Dienste leistete. Da werden ber die ABS-Sensoren die Umdrehunge der einzelnen Räder gemessen und mit den Bewegungsdaten der Airbagsteuerung verglichen.,um dann das Fahrzeug wia Einzelradbremsung in der Spur zu halten.

 

Im Gegensat zum Schne auf Schotteruntergrund reichte aber die Elektronik auf diesem Seifigen Untergrund nicht aus. Es war zusätzlich noch ziemlich Lenkarbeit meinerseits gefragt umd das Fahrzeug sicher wider den Hang hinunter zu bringen.

 

 

Ich entschloss mich dann, für heite das Geländefahren sein zu lassen und mich in andere Gegend der Insel zu bewegen, wo die Wetteraussichten für die nächsten Tage besser sind.

 

Also gieng es quer über die Insel nach Catania. Dabei fuhr ich durch so schöne Gegenden, dass mir klar wurde, dass ich diese Sizilien noch mehrmals besuchen muss.

 

 

Wir haben uns hier auf einem Campingplatz eingemietet und werden morgen einen Ruhetag einlegen.


Sugus


Da wir heute Ruhetag hatten und nichts weltbewegendes geschehen ist, nutze ich die Gelegenheit euch meine Reisebegleiterin vorzustellen:

 

Name:                     Sugus (w) 

Rasse:                     Schipperke

Geboren am:         22.02 2020 

 

Schipperke sind holländische Schiffshunde, eigentlich ein belgischer Schäferhund im Kleinformat.

 

Sie gehöhrt meiner langjährigen Hundetrainerin und guten Kollegin, welche sich von einer schweren Rückenoperation erhoilt. Da sich nach sechs Wochen immer noch nicht absehbar war, wann sie wieder nach Hause kann und ich ihren Hund bei ihr zu Hause hütete, aber unter Fernweh litt, erlaubte sie mir, Sugus auf eine Reise mitzunehmen.

 

Was heist das nun, einen fremden Hund einfach so mit einem kleinen Wohnmobil mit auf eine Reise zu nehmen?

 

Zuerst müssen Mensch und Hund finden. Ich kenne Sugus seit ihrem 

ersten Lebensjahr. Aber nur als Gast bei ihrer Cheffin. In den sechs Wochen die ich sie in Schwanden hütete, lernten wir uns dann kennen. Der Umstand das die Hündin von ihrer Cheffin gut sozialisiert und erzogen wurde und ich die Art wie sie das machte kannte, erleichtete mir ungemein uns zu finden. Wärend wir in Schwanden uns dem Lebensrytmus anpassten den Sugus gewohnt war, mussten wir uns im kleinen Wohnmobil neu organisieren. Erschwerend kam dazu, dass wir die zweite Nacht unserer Reise auf der Fähre nach Sizilien verbrachten. 

 

 

Aber gerade in diesem uns beiden unbekannten Umfeld erwies sich der Wert einer guten Sozialisierung und eines sorgfälltigen Vertrauensaufbaus.

 

Sugus liess sich auf dem lebhaften Autodeck gut führen und hatte keine Panik. Problemlos kamen wir zu unserer Kabine. Ausserhalb der Kabine durften wir uns nur auf dem offenen Deck aufhalten. Dort eregte sie mit ihrem perfekten Verhalten viel positives Aufsehen.

 

Beim Warten  auf den Zutritt zum Autodeck sassen wir auf einer Treppe. Sugus sass zwischen meinen Beinen,

 

schaute von dort gelassen dem Treiben um uns zu und erntete so viel positive Resonanz.

 

Mitlerweile haben wir uns unsere Abläufe im Engen Wohnmobil und in der Fahrerkabine erarbeitet.

 

Dies geht aber nur, wenn man seine Ideen wie das gehen  überprüft, indem man schaut ob der Hund auch damit klar kommt. Wenn es stimmt ist es dann wichtig, dass man sich konsequent an die Abläufe hält. Dies gibt dann das Vertrauen. Der Hund weiss dann auch in einer ungewöhnlichen Situation, dass der Meister vermutlich weiss, was für beide wohl das Beste sei.

 

So leben wir nun zusammen und meistern unseren 

Alltag.

 

Ich führe Sugus im freien versprochener Massen, immer mit einer Rolleine. Die Leine ist aber selten gespannt Wir spielen nicht das Spiel, wer reisst wen wohin. Auch wenn Sugus angeleint ist kommuniziere ich aktivmit ihr. Wenn sie zu mir kommen soll, ziehe ich sie nicht an der Leine zu mir, sonden ich rufe sie und lobe sie, wenn sie gehorcht.

 

Dass die alles in so kurzer Zeit so gut funktioniert, verdanken wir aber nur der schon mehrfach erwähnten guten Sozialisierung und Erziehung.

 

Sugus ist übrigens der einzige Hund, der wenn er an der Leine auf der anderen Seite durchläuft wie der Meister, weiss wie man das Problem selbst löst, indem man zurük um den Pfosten läuft und dann die gleiche Seite nimmt wie der Meister. Ich habe ihr das aber nicht beigebracht. Aber sie macht das immer wieder.

 

Ihr seht also ich habe eine absolut genale Reisebegleiterin.


Der hiesige Berg der Berge


 

Was macht man an so einem Sonntag, wenn man in Catania ist. Natürlich fährt man so hoch es geht auf den Etna. Die Südzufahrt führt über schöne Serpentinen den Berg hoch. Teilweise durchquert sie auch Magmazüge welche vermutlich noch nicht sehr alt sind, weil sie von der Planzenwelt noch nicht zurückerobert sind.

 

 

Wenn die so Ansieht kommt man sich doch als Mensch ziemlich als Nichts vor. Was so ein Berg ausspuckt können auch die

 

 

können auch unsere Weltpolitiker mit den grössten Klappen wie Trump, Putin und alle andern, welche meinen die Welt gehört ihnen, nie Schlucken und schon garnicht verhindern.

 

Den Touristenrummel am höchsten Punkt haben wir uns erspart. auf der anderen Seite der Zufahrt Enteckten wir dann eine Naturstrasse mit einerm Lavabelag. Sie war gesperrt, aber ich konnte es nicht lassen 

 

 

mein Auto auf diesem Untergrund zu fotografieren. Das ich später noch diverse Strassen mit diesem Untergrund fahren durfte, wusste ich da noch nicht.

 

Später entec,kte ich dann das es immer wieder abzweigende Strässchen gab, die wieder auf die Hauptstrassen zurückführten. Das waren richtige Offroadpisten. Gefragt waren hier behutsames Fahren und viel Bodenfreiheit.

 

Das eine kann ich und das andere bietet mein tolles Auto. So waren wir den ganzen Nachmittag auf offizielle und anderen Strassen auf dem Etna unterwegs.

 

 

Gegen Abent fanden wir dann einen abgelegenen Platz zum übernachten mitten in der Wildnis. Wir befinden uns immer noch auf 1135 Metern über Meer und die Temperatur ausserhalb des Autos beträgt ca. 5°C. Also ein guter Test im Hinblick auf 

meine geplante Winterreise. Die Kabinen Heizung läuft bereits.


Runter vom Berg


Natürlich kann man den Berg nicht verlassen, ohne noch ein bisschen dem Hobby, das Befahren von unwegsamen Wegen zu fröhnen.

 

Trozdem ging weiter zur Strasse von Messina. Unterweg enteckte ich noch ein eng auf einem stotzigen Berggipfel gfebautes Dorf.Ich liebe solche Sachen, also besuchten wir es.

 

So war es bereits Dunkel als wir in Messina eintrafen. Trotzdem umrundeten wir noch das Capo Polero. Wir übernachten nun f dem Kirchenparkplatz von Rometto Marea.


Nur ein bisschen Cruisen


Heute Morgen erreichte mich die Nachricht, dass die Cheffin von Sugus Donnerstags oder Freitags aus dem Spital entlassen ist und daher dringend ihren Hund braucht.

 

Also flux eine Fähre gebucht die mich von Sizilien zur Stifelspitze bringt. Die fährt also morgen um sieben Uhr. Was macht der kluge Hausvater bis dann. Die schmale Ostspitze Sizilens wird duch einen Bergzug gebildet. Ich stellte nun fest dass es eine Strasse gibt die auf dem Kam des Berzuges verlaüft. Sie führt zum Sanetario Diocasana Maria SS di Dinnammare führt. Also einfach ein bisschen schön Bergstrassen fahren.

Aber wie ist es da mit schöne Strassen benützen. Vor Ort sagte mir meine Karte das die Strasse weiter führt. Also nichts wie los die Strasse hat sogar eine offizielle Nummer. Sie begann asphaltiert, dann kam mittelalteriches Kopfsteinpflaster und später wurde es  einegrobe Schotterpiste. Weil die Strasse aber schlussendlich auf der falschen Seite des Gebirge endete, versucht ich es dann mit einem Weg der auf der anderen Seite herunterführt. Dieser Weg wurde immer enger und war teilweise von rutschendem Material verschüttet. Irgendwann begriff auch ich, dass hier wohl nur noch Fussgänger weiterkommen. 

 

Also war fürs Erste Rückwärtsfahren angesagt. Auf der

rechten Seite war der Abhang auf der linken grosse Steine es war  ein richtiges zirkeln. Nach ca. einem Kilometer fand ich dann eine Stelle an der mann mit etwas mühe wenden konnte. Gott sei Dank liegt Sugus brav in ihrem Bettchen und schaut nicht aus dem Fenster. Manch menschliche Wesen wäre in dieser Situation etwas überfordert gewesen.. Trotzdem erreichten wir dann Messina doch noch.

 

Das gibt nun eine Kurze Nacht, wenn wir die Fähre erreichen wollen.


Tschüss Sizilien


 

 

 

 

Nach der Überfahrt mit der Fähre, gab es einen letzten Blick nach Sizilien und einen letzten Strandspaziergang mit Sugus.

Danach begann das muntere Kilometerfressen Richtung Norden. Die Nacht verbringen wir nach etwas mehr als die Hälfte der Strecke, bei Siena.


Rückker in die Schweiz


 

 

 

 

Ich bin doch schon öfters über Chiasso in die Schweiz zurückgekehrt. Aber es ist mir noch nie so aufgefallen, wie dieses Mal, ein wie extremer Landschaftswechsel sich beim erreichen der Schweizvollzieht und wie schön die Tessiner Landschaften sind.

Diese nun etwas verkürzte Reise nach Sizilien wird sicherlich nicht die Letzte gewesen sein. Schliesslich habe ich den Südosten nur von weitem gesehen.

 

Sugus habe ich mittlerweile wieder zu Hause abgeliefert. Sie hilft dort ihrer Meisterin sich zu erholen. Ich wünsche den beiden, dass das ihnen das gut gelingt.

 

Ich selbst bin dabei mein mitlerweilen sehr bewährtes Schneckenhaus auf die kommende Winterreise vorzubereiten. diese wird hoffentlich anfangs Februar beginnen.